Dez 302013
 

Palliativ CareIm Zusammenhang mit Sterbebegleitung taucht immer wieder der internationale Fachausdruck „Palliative Care“ auf. Das Wort Palliative kommt aus dem Lateinischen. Palliare heißt mit einem Mantel bedecken. Im Zusammenhang mit der Sterbebegleitung bedeutet palliativ, dass ein Erkrankter und seine Familie geschützt, also wie mit einem umfassenden Mantel umgeben, werden sollten. Das Wort Care kommt aus dem Englischen. Heute hat das Wort Care viele Bedeutungen. Im Zusammenhang mit Palliativarbeit bedeutet der Begriff für einen Menschen in Not zu sorgen, ihm Bedeutung beimessen, ihn pflegen und Aufmerksamkeit schenken.

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Dez 272013
 

Sterbebegleiter

Die Hilfe ehrenamtlicher Sterbebegleiter (ehrenamtliche Hospizler) unterscheidet sich wesentlich von der Hilfe Professioneller und der kostbaren Hilfe, die Angehörige leisten. Denn Sterbebegleiter lassen sich weder durch eine persönliche Beziehung zum Betroffenen leiten, noch durch Fachwissen oder wirtschaftliche Interessen. Ihr „Tun“ orientiert sich an einer (vom Ego befreiten) hospizlichen Haltung.

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Dez 022013
 

Was ist ein ambulanter Hospizdienst?

ambulanter HospizdienstIn einem ambulanten Hospizdienst engagieren sich geschulte Bürgerinnen und Bürger für lebensbegrenzt erkrankte, sterbende Menschen. Sie bieten Nachbarschaftshilfe an und begleiten im Abschied und in der Trauer. Betroffene sollen nicht allein sein müssen. Einsamkeit und Überforderung tragen oft zu belastenden und unnötigen Krankenhausaufenthalten bei. So verhilft die Begleitung zu einem Leben und Sterben in vertrauter Umgebung. Hospizbürger besuchen kostenfrei in Wohnungen und im Pflegeheim.

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Nov 272013
 

Was können Sterbebegleiter leisten?

SterbebegleiterEhrenamtliche Sterbebegleiter helfen schnell und unbürokratisch, wenn ein Mitmensch eine voranschreitende, lebensbegrenzende Erkrankung hat, die in absehbarer Zeit zum Tode führen wird. Hospizler bieten den Abschiednehmenden ihre Zeit, Aufmerksamkeit, Hilfe und Anteilnahme an. Betroffene sollen sich Wünsche und Bedürfnisse erfüllen können, die ohne einen Mitmenschen nicht zu erfüllen wären.

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Nov 112013
 

Frage:

Guten Tag,

ich bin Hospizlerin und besuche ehrenamtlich ein Ehepaar. Der Ehemann ist sehr hilflos und mit der Haushaltsführung völlig überfordert, denn offensichtlich hat seine schwer kranke Frau immer für alles gesorgt. Nun ist sie bettlägrig und wird sich wohl nicht mehr erholen.

Ursprünglich hatte ich dem Ehepaar W. angeboten, ein- bis zweimal in der Woche zu kommen. Mittlerweile helfe ich dreimal in der Woche. Jedes Mal, wenn ich komme, ist es dem Ehemann schrecklich peinlich meine Hilfe annehmen zu müssen. Er hat ein so schlechtes Gewissen und entschuldigt sich bei mir wieder und wieder. Das ist mir schon unangenehm. Deshalb versichere ich ihm immer wieder, dass er kein schlechtes Gewissen zu haben braucht. Wie kann ich Herrn W. helfen, sein Unbehagen zu überwinden?

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