Mrz 172014
 

Missverständnisse

Hilflos am SterbebettEhrenamtliche Sterbebegleiter (wie auch begleitende Angehörige) können sich am Sterbebett leicht verstricken. Sie können dann nicht mehr klar eigene von fremden Lebensthemen unterscheiden. Dieser verstellte Blick ist unproblematisch, wenn er unmittelbar in der Begegnung wieder korrigiert wird. Beispiel: Begleiter: „Ihnen ist kalt! Ich schließe das Fenster.“ Erkrankter: „Ich genieße die frische, kühle Luft…“ Begleiter: „Ach so. Mir ist kühl. Dann ziehe ich meine Jacke an.“ Dauert aber die Unklarheit an, häufen sich Missverständnisse und die Beziehung leidet. Warum Verstrickungen entstehen und wie es gelingen kann, eine Verstrickung wieder zu lösen, beschreibt dieser Artikel.

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Okt 242013
 

EndlichkeitSoll sich der Verbleib in der Häuslichkeit am Lebensende verwirklichen, müssen sich helfende Angehörige und tödlich Erkrankte der Realität der Endlichkeit stellen. Was so einfach klingt, ist oft unendlich schwer!

Können aber Betroffene die Erkenntnis zulassen, dass die Erkrankung voranschreitet und die Lebenszeit nun begrenzt ist, gelingt es am ehesten den Krankheitsverlauf sowie die häusliche und familiäre Situation realistisch einzuschätzen. Wenn zudem der Mut aufgebracht wird, mit allen Betroffenen (gemeint ist der Erkrankte, die Familie und alle Angehörigen) offen über das Sterben zuhause zu sprechen, kann der Bedarf an Hilfe und Helfern in der Regel rechtzeitig erkannt und organisiert werden.

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Okt 032013
 

Gerade am Lebensende wird der Verbleib in der eigenen Wohnung von Erkrankten meist sehnlichst gewünscht. Hier, in der vertrauten Umgebung, ist die Privatsphäre geschützt. Die kostbare letzte Zeit kann gemeinsam mit Angehörigen und Freunden verbracht, der Alltag aufrecht erhalten und mit lieb gewonnenen Gewohnheiten gestaltet werden. Dies sind einige Gründe, warum viele Menschen lieber zu Hause sterben möchten, als in einem Hospiz oder Krankenhaus.
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